Dwarf Fortress: Wanderlost - The Furry Wars - Part IX
Dwarf Fortress.

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Steile Lernkurve, Minimalgrafik, Sandboxgame.

Alkohol, Unglücke, Wahnsinn.
Zwerge, Raubbau, Industrie.
Wie ich es liebe.
Dwarf Fortress erschafft eine komplexe Fantasy Welt aus dem Nichts, samt Zivilisationen, Kriegen, Städten, Monstern und ihrer Geschichte.
Völker gehen unter und wachsen, es ist das Zeitalter der Mythen, Legenden und der Helden. Ene Zwergenkaravane zieht aus, um eine Festung zum Wohle der Zwergenheit zu errichten.


Wanderlost - Part IX

Ich verwende die 31.25er Version (am 08.04.2011 die aktuellste) und benutze das Grafikpack von Mayday. Beides ist durch Google einfach aufzuspüren.

"Ok Children, I hope you have learned your lesson, now go explain to that guard's parents, why he isn't coming home today."

(DF Quotes)

"The critical question is this: Do dead elf bones yield more crossbow bolts, than the average number of bolts necessary to kill an elf?"

(DF Quotes)

 

Das dritte Jahr - Herbst und Winter


Der Spätsommer brachte den ersten Frost und der Herbst den ersten Schnee.
Wir erwarteten den Versorgungswagen aus der Heimat: Wir hatten wertvolle Metalle, Waffen und Bier bestellt. Kein Winter ohne Alkohol mehr, hatten wir uns geschworen.




Schnee beginnt, die Leiche eines Goblins vom letzten Angriff zu bedecken.


Die Versorgungskarawane kam nicht. Wir haben nie erfahren, ob Goblinüberfall oder Elfenheimtücke sie uns nicht erreichen ließ.

Der Winter kam und ging, still, bitterkalt und einsam.
Die Zwerge wurden unruhig - viel Arbeit und rationiertes Bier.
Wir brauten zwar unseren eigenen Alkohol, aber Konsumieren ging seltsamerweise schneller als Brauen. Reib schob diese Tatsache auf die ganzen gierigen Kinder und wir auf Reib. Dieser auf Scapegoat und Scapegoat hatte es schwer, unsere missliche Lage zu erklären und musste sich Beschimpfungen wie "Elfenfreund" und "Verräter an der Trunkenheit" stellen. Scapegoat gelobte Besserung, aber eines Nachts schlichen sich Zwerge in seine Wohnstube und übergossen ihn mit einem Eimer Hundepisse. Die Identität dieser Halunken konnte nie geklärt werden, oder woher Aca den Eimer hatte.

Das vierte Jahr - Frühlingsanfang




Was muss man eigentlich tun, damit die aufhören, mich zu belästigen?
Die Zwergenkarawane blieb aus, aber die Spitzohren kommen immer.

"Wie oft sollen wir es noch sagen? Keine Ahnung, wo eure Karawane vom letztem Jahr geblieben ist." sagte Aca genervt.
"Wir haben uns doch nur erkundigt, ob..." fragte der Elf freundlich.
"Und guckt euch diesen Mist an! Niemand überfällt eine Karawane für das hier!" fluchte Aca.


Die Elfen bringen Holzinstrumente in hoher Anzahl mit.


"Für uns ist Musik der Gesang des Lebens und die Bäume..." fing der Elf an.
"Ruhe." sagte Acathla bestimmt.
"Aber in jedem von uns wohnt eine Blume, die..."
"Ich sagte Ruhe. Los. Her mit dem Kram." Aca zeigte auf die Handelswaren der Elfen.
"Was würdet ihr uns dafür geben?" fragte der spitzohrige Händler.
"Hm...lass mal sehen. Vierzig Stamm ethisch gehauenes Holz, Stoffe, Proviant auf vier Beinen in Käfigen... was schlägst du vor Gede?"
murmelte Aca.
"Ich schlage vor, wir beschlagnahmen das alles hier, machen daraus Holzkohle und verkaufen den Rest an die Menschen." sagte Gede.
"Und vergesst nicht die Bäume, die wir noch umhauen, weil ihr zu Besuch gekommen seid!" sagte ich.



Gesagt, getan.






Der Elf lachte noch über den vermeintlichen Witz, verstummte dann aber, als sich Armbrüste auf sie richteten.
Dann erklang das Geräusch von auf Stämme einschlagende Äxte.






Der Elf lacht nicht mehr.
Wir nehmen einen riesigen Haufen an Holz, Stoffen, Tieren und Nahrungsmitteln.
Zwerge transportieren das Holz zu unseren Köhlern, Schreinern und Öfen, dIe Tiere werden zum Schlachter gebracht
Die Instrumente ließen wir ihnen - wir sind ja keine Unzwerge!


"Zwerg, ich weiß nicht, ob das klug ist, was du gerade...." fing Inefa an.
"Ja, ja." lachte Aca.
"Unser Volk wird davon erfahren." sagte Inefa und Zorn blitzte in ihren Augen.
"Vorrausgesetzt, sie erfahren davon." grinste Samounta.
"Da hab ich aber Angst!" wimmerte Gederon spielerisch.
"Die Elfen! Sie sagts den Elfen! Rettet mich vor den Elfen!" flennte ich lachend.
"Ist das eine Drohung? Ihr würdet uns nichts tun. Wir haben euer Wort. Wir werden zurückkehren und dann..." sprach sie, aber wir sollten nie erfahren, was dann. Ein Pfeil bohrte sich zuerst in ihre Brust, ein weiterer in ihren Bauch und wir alle wurden von Elfenkotze überschüttet.



Was zum...?



Oh. Hallo.



Goblinbogenschützen haben sich angeschlichen und bauen sich vor unserem Graben auf.
Sie eröffnen das Feuer mit Eisenpfeilen.



Die Elfen fliehen in Panik Richtung Festungseingang, als ihre Anführerin erschossen wird ("E")
Panik bricht aus. Elfen, Zwerge und Haustiere rennen wild umher.












Es sind Dutzende Goblins, schwer bewaffnet und gepanzert und wieder haben sie Trolle dabei.
Angeführt werden sie von einem richtigen Goblinadligen, ihrem obersten Gesetzgeber !!!
In den Legends könnte ich seine Geschichte in "The Future Lands" nachlesen.



Die Goblins schwärmen auf den Festungseingang zu....



...und gelangen schließlich in den Burggraben, von dessen Grund eine Treppe in die Finsternis führt.
Dort unten wird sie eine kleine Überraschung erwarten.



Während wir die "Diamond Angels" mobilisieren, werden die glücklosen Elfen weiter beschossen.
Einige Goblins geraten bereits am äußeren Parameter in Käfigfallen.
Unter den ersten Gefangenen: Der Goblinanführer himself! Yes!
Noch hoffen seine Truppen uns zu überwältigen und fliehen nicht, aber ihre Moral ist angeschlagen.



Eine unserer Hauskatzen gerät ins Kreuzfeuer und fängt sich einen Pfeil in die Leber ein....



...und stolpert über eine unserer eigenen Fallen.
Ein Zentner Steine erwischt das Vieh.



Ein Pack Trolle rückt vor.
Trolle sind Gebäudezerstörer und können Brücken, Türen und Handelsdepots demolieren.



Die "Diamond Angels" - Werwölfe, Emelie, Daron und ich greifen in den Kampf ein und liefern sich Schusswechsel mit den Goblins auf der anderen Seite des Grabens. Ein Troll fängt sich einen Kopfschuss ein.



EIner der Elfen kriecht verwundet auf die Befestigung über dem Tor.
Er zieht eine Blutspur hinter sich her.
Weitere Pfeile zischen und...



...treffen ihn in Hand, Ober und Unterkörper.
Ihm ist übel.
Er wird doch nicht.... Nein. NEIN.



Der Elf kotzt den ganzen Eingangsbereich voll.
Noch bewusstlos pumpt er ethisch korrekte, halb verdaute Früchte in die Umgebung.



Danach stirbt er ("E") in einer riesigen Blutlache (rot), rechts von ihm Elfenkotze (blau).



Mittlerweile haben die Goblins unten herausgefunden, dass der vermeintliche Geheimgang in die Festung mit dutzenden Käfigfallen gespickt ist. Einigen Fallen wird ausgewichen, aber wen sie haben, lassen sie nicht wieder los.



Einige der Trolle haben die Fallen überwunden und dringen bis in den Eingangsbereich vor.
Die "Diamond Angels" feuern einige Bolzen ab, dann kommt es zu Nahkämpfen.



Trollblut ist türkis und bespritzt Wände, Boden und Türen.



Einer der Feldärzte, Doc Agony, versucht einen verwundeten Arbeiter zu bergen und wird erschossen.



Der Arbeiter verblutet im Vorhof. Es ist "Isaidnobeeshere", ein Imker - ein schwerer Schlag für unsere nicht vorhandene Wachs und Honigindustrie! Während des Versuches, DocAgonys Leiche zu bergen wird ein weiterer Arbeiter erschossen.
Verdammte Arbeiter, hört auf euch erschießen zu lassen!



Der Vorhof ist die Hölle.
Panische Zwerge rennen umher, dazwischen türmen sich mit Pfeilen gespickte Leichen.
Elfenkotze, Blut und Fleischfetzen liegen umher, in Käfigen gefangene Trolle und Goblins brüllen.
Zwei Packpferde der Elfen laufen umher, sie werden nach und nach niedergeschossen.



"Getlost", einer unserer Gerber wurde verwundet und ist verblutet.
WIr haben die unteren Räume der Festung nun als Schutzraum ausgewiesen und alle Zwerge dorthin beordert,
die nicht zu den "Diamond Angels" gehören.



DIe Diamond Angels haben die Trolle am Eingang erledigt.
Wir decken nun unsererseits die Goblins mit einem Bolzenhagel ein.



Die Goblins werden nach und nach verwundet.
Unsere Holz und Knochenpfeile mögen nicht durchschlagskräftig sein, aber Treffer in ungeschützte Kehlen oder Gesichter baden den Boden sprichwörtlich in Blut. Zerbrochene Geschosse liegen umher.



Dieser Goblin hat zu seinem Leidwesen auf eine Rüstung an Armen und Beinen verzichtet.
Einer unserer wenigen Kupferbolzen hat seine Brustplatte durchschlagen.



Der Feind zieht sich zurück!
Wir plündern die Leichen und die gesamte Karawane, werfen Goblins, Elfen und Tiere gleichermaßen auf unsere Abfallhaufen. Verwundete Zwerge werden in einen behelfsmäßig eingerichteten Not-OP gebracht,
wo sich unsere mittelmäßig talentierten Feldchirurgen an ihnen austoben.



Unsere Gefallenen bestatten wir in einer Gruft.
Grabsteine und Särge erinnern an diese Helden von Wanderlost, die die Munition der Goblins mit vollem Körpereinsatz gefangen haben!



Fliegenschwärme kreisen in Wanderlost.
Der Gestank entweicht in dicken Miasmawolken von den Leichen.


Der Angriff wurde abgewehrt, die wenigen überlebenden Goblins flüchten.
Viele von ihnen sind schwer verwundet worden. Aber jeder Sieg hat seine Verluste und wir haben vier Zwerge durch Feindeinwirkung verloren.
Von der Elfenkarawane hat keiner überlebt, Samounta hat recht behalten.
Erst von einer Fraktion ausgeraubt, dann von einer anderen erschossen - arme Baumkuschler, keiner mag euch. Irgendjemand wird für die Toten den Kopf hinhalten müssen.

Viel Spass dabei Scapegoat!


...to be continued.


Posted by Dúrin am 19.04.2011


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